Wie Personalberatung funktioniert

Headhunting, Human Ressource Management, Executive Search – all diese Begriffe meinen zunächst mal eines: Die Unterstützung bei der Suche nach Fach- und Führungskräften. Immer häufiger setzen Unternehmen (fast egal, welcher Größe) auf externe Dienstleister, wenn es um kompetente Personalberatung geht. Wie funktioniert das genau?

Wann sich externe Personalberatung lohnt

Diese Frage ist schnell zu beantworten: Immer. Die Suche nach einem geeigneten Mitarbeiter allein bindet schon Ressourcen im Unternehmen, die besser für den eigentlichen Unternehmenszweck genutzt werden. Kalkuliert man dann noch die Kosten einer Fehlbesetzung mit ein – laut einer Kienbaumstudie können sich diese auf bis zu ein Dreifaches des Jahresgehalts belaufen – wird schnell klar, dass auch in Sachen Personalberatung ein Profi die bessere Wahl ist. Doch:

Wie genau arbeitet ein Personalberater?

Sehen wir uns das genauer an. Um den (oder die) richtige/n Kandidaten /-in für die Vakanz im jeweiligen Unternehmen zu finden, muss ein Personalberater (auch hier: oder die Personalberaterin) die Prozesse im Unternehmen verstehen, auch das Unternehmen selbst. Muss verstehen, was genau der Bedarf ist, um ihn ideal erfüllen zu können, und welche Skills gefragt sind. Das klingt zunächst sehr schwierig, da sich Personalberatung in nahezu jeder Branche wiederfindet. Erfahrene Personalberater haben hierfür ganz klare Vorgehensweisen entwickelt, die helfen, schnell zu erfassen, was genau der Kunde sucht – und aus diesen Hinweisen ein Profil des idealen Bewerbers zu entwickeln.

Die eigentliche Suche startet dann digital – professionelle Personalberater bedienen sich hierfür eines breiten Netzwerks, auch in sozialen Medien, Gruppen, bei Multiplikatoren und Chats. Herzstück der Personalsuche sind die einschlägigen Datenbanken, auf die Personalberater zugreifen. Hierzu kommen – je nach Ausrichtung – meist individuelle Suchalgorithmen zum Einsatz.

Wie finden Personalberater die richtigen Mitarbeiter?

Sind mehrere Kandidaten identifiziert, folgt das persönliche Gespräch. In diesem Interview kommt es vor allem darauf an, die richtigen Fragen zu stellen – auch hier hilft langjährige Erfahrung und die richtige Fragetechnik, schnell und effektiv „Blender“ von wirklichen „Goldstücken“ zu differenzieren. Dabei zählt zu moderner Personaldiagnostik lange nicht nur das Abklären der „hard facts“, also der tatsächlichen Fähigkeiten, sondern vielmehr das Erkennen von Potenzialen und Motivationen. Tools wie das INSIGHTS MDI®-Verfahren z.B. analysieren systematisch Verhaltens- und Wertepräferenzen der jeweiligen Kandidaten und machen schnell klar, wie gut der- oder diejenige für die zu besetzende Stelle im jeweiligen Unternehmen geeignet ist. Gute Personalberater finden so Antworten auf Fragen wie: Passt er oder sie ins Team? Zur Firmenphilosophie? Zur langfristigen Unternehmensstrategie? Wie genau dies vor sich geht, finden Sie in unserem Beitrag zur „Was zeichnet eine gute Personalberatung aus“. ((Querverlinkung))

Der so dezimierte Kreis von Kandidaten wird dann dem Kunden präsentiert: Profil, Einschätzung zur Eignung, Vorstellungen des Bewerbers. Wie viele Bewerber schließlich der Kunde selbst zum Gespräch bittet, wird im Vorfeld festgelegt. Am Ende dieses – für den Kunden sehr überschaubaren – Prozesses steht eine für die vakante Stelle bestens geeignete Person, die das Team verstärkt und so schon bald ihren Teil zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Warum noch selbst Personal suchen?

Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Gerade angesichts der enormen Kosten, die eine etwaige Fehlbesetzung mit sich bringt, ist die Personalberatung durch den Profi eine äußerst attraktive Alternative. Richtig besetzte Stellen im Unternehmen bilden neuralgische Punkte für langfristigen Unternehmenserfolg.

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